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Handlungsfeld Innenstadt


Als „Herz“ unserer Stadt ist die Innenstadt ein zentraler Ort der Begegnung. Sie ist Treffpunkt für Familien und Freunde und natürlich ein Erlebnis- und Aufenthaltsort.

Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat sich das Stadtleben erheblich verändert und die Innenstadt wird vor noch nie da gewesene Herausforderungen gestellt.

Ein Ziel des HerfordPlans ist es, diese Herausforderungen als Chance zu nutzen, die Innenstadt auf verschiedenste Weise neu zu beleben und weiterzuentwickeln.

Kreative Ideen für Events sowie zur Nutzung von leerstehenden Geschäften sollen Innenstadtakteure und Gewerbetreibende mit einbeziehen und Aussichten geben auf eine lebendige Post-Corona Innenstadt.

Das haben wir 2021 umgesetzt

Im Sommer kehrte durch ein breites und bisher einmaliges Kultur-und Veranstaltungsprogramm das Leben in die Innenstadt zurück. Angefangen mit der Reihe „Mein Sommer, meine Stadt“, folgte der Orgelsommer in kleinerer Corona-Edition. Daran schlossen sich vier Open-Air Konzerte auf dem Rahausplatz an.

Lockerungen der Corona-Schutzverordnung ermöglichten ab September wieder frei zugängliche Veranstaltungen in der Herforder Innenstadt unter Berücksichtigung der 3G-Regeln mit stichprobenartiger Kontrolle. So folgte am ersten Septemberwochenende die gelungene Umsetzung der Hoeker-Fest Häppchen. Eine Ausarbeitung eines Corona-konformen Konzeptes mit neuen Ansätzen wie beispielsweise der Umsiedlung des Weindorfes auf den Rathausplatz in Verbindung mit 2 Jahre Markthalle sowie ein gemeinsam geschaffenes Kulturfest auf dem Gänsemarkt in Kooperation mit der Kultur Herford gGmbH. Die durch die pandemische Lage ebenfalls stark gebeutelte Gastronomie sowie der Einzelhandel wurden durch gezielte Maßnahmen wie zum Beispiel Walk-Act Bespielung erfolgreich in das Gesamtkonzept eingebunden. Zusätzlich wurde die Innenstadt dekoriert und es fand der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr in Herford statt. Die Innenstadt war an diesem Wochenende sehr gut besucht.

Nach der Premiere im letzten Jahr wurde der Weltkindertag am 18. September erneut dezentral in der gesamten Innenstadt mit tausenden Kindern gefeiert.
Die City-Kirmes mit verkaufsoffenem Sonntag im Oktober zeigte sich ebenfalls als Besuchermagnet und war ein voller Erfolg.

Durch den HerfordPlan wurde es möglich, dass viele der oben genannten Veranstaltungen erweitert und Corona-konform umgesetzt werden konnten.

Neben der Belebung der Innenstadt durch das vielfältige Veranstaltungsprogramm wurde außerdem am verkaufsoffenen Sonntag ein Open Shop Tag durchgeführt. An diesem Tag wurden 9 Leerstände für interessierte Besucher und Gründer geöffnet. So wurde eine unkomplizierte Besichtigung ermöglicht. Durch die Förderung des Sofortprogramms Innenstadt kann in 2022 bereits eine Geschäftsidee in der Innenstadt unterstützt werden.
Im Juli wurde zur Intensivierung des Kontaktes mit den Immobilieneigentümern der Innenstadt ein Immobiliendialog durchgeführt. Inhaltlich befasste sich der erste Immobiliendialog mit den neuesten Entwicklungen in der Innenstadt. Außerdem haben Eigentümer Tipps zur Attraktivitätssteigerung von Leerständen sowie Strategien für ein langes und gesundes Mietverhältnis erhalten.

Um den langfristigen Strukturwandel in der Innenstadt zu beginnen, wurde im Oktober ein Strategieprozess gestartet. Der Strategieprozess beinhaltet eine Workshop-Reihe, die durch das Stadtplanungsbüro Stadt+Handel geleitet wird. Ziel der Workshops ist, die Innenstadt aus verschiedenen Anspruchsgruppen und Blickwinkeln heraus zu betrachten. So waren bei dem Workshop nicht nur die eindeutigen Innenstadtakteure, wie Handel, Gastronomie und Dienstleistungen geladen, sondern auch weitere Akteure aus der Kulturszene, Unternehmer aus dem Stadtgebiet, Immobilieneigentümer und Vertreter der Stadt. Der Strategieprozess geht in 2022 weiter. 

Am 5. Dezember fand im Rahmen des Nikolaus-Shoppings ein weiterer verkaufsoffener Sonntag statt. Bestandteil des Nikolaus-Shoppings war eine Aktion für Kinder, die gemeinsam mit dem Einzelhandel initiiert wurde. Kinder konnten eine Woche vorher einen Stiefel oder ein selbtsgemaltes Bild im Nikolaus-Büro abgeben. Diese wurden dann von den Händlern befüllt und in den Schaufenstern versteckt und konnten dann am Nikolaus-Shopping wieder abgeholt werden. 
Bei diesem verkaufsoffenen Sonntag übernahm der HerfordPlan den Tarifausgleich, sodass das Busfahren im gesamten Herforder Stadtgebiet für die Kundinnen und Kunden kostenlos war. 

Für die Gewerbetreibenden wurde in Zusammenarbeit mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld im zweiten Halbjahr 2021 eine digitale Seminarreihe zum Thema „Erlebniseinkauf – Digital vor Ort“ angeboten. Enthalten waren 5 Schulungen zu Themen wie "Digitale Trends - Was ist „State of the Art“?, "Online sichtbar mittels Google My Business" oder "Sichtbarkeit des Offline-Handels durch Online-Marketing".

Frühschicht 

Regelmäßig findet die Frühschicht als Netzwerktreffen der Innenstadtakteure in der Markthalle statt. Jeder Gewerbetreibende, der seinen Standort in der Innenstadt hat, ist zum offenen Austausch eingeladen.

Probleme der einzelnen Anspruchsgruppen werden ernst genommen und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Im Rahmen des HerfordPlans darf jeder Ideen einbringen und das Team des HerfordPlans sucht nach entsprechenden Umsetzungsmöglichkeiten, stellt notwendige Netzwerke her und unterstützt bei einzelnen Umsetzungen. 

Eine Anmeldung per E-Mail an citymanagement@herford.de erleichtert die Planung.

Terminübersicht:

die nächste Frühschicht ist für den 16.11. geplant


Herford handelt

Das Portal www.herford-handelt.de  wurde zum 1. Lockdown 2020 eingeführt, um den Händlern, Gastronomen und Dienstleistern eine Möglichkeit zu geben, ihre Angebote online darzustellen. Aktuell präsentieren sich 180 Anbieter aus Herford dort.

Auch im 2. Lockdown haben viele Händler, Gastronomen und Dienstleister das Portal genutzt, um ihre digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.

Dass unser Leben zunehmend digitaler wird, bemerkt wahrscheinlich jeder von Ihnen bereits im Alltag. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen des HerfordPlans mit den digitalen Möglichkeiten und Angeboten beschäftigen und auch die Plattform "Herford handelt" aktualisieren und stetig auf neue Bedürfnisse anpassen.
Herford handelt

Leerstandsbespielungen

Besucherinnen und Besucher der Herforder Innenstadt schlendern gerne an attraktiven Schaufenstern vorbei. Schöne Gestaltungen vermitteln ein gutes Gefühl, wohingegen unattraktive Leerstände eine Stadt schnell trostlos aussehen lassen.

Damit Leerstände in der Zeit der Mietersuche dennoch attraktiv aussehen, hat die Wirtschaftsfördeung ein aktives Leerstandsmanagement initiiert, welches sich um die Bespielung und Gestaltung der Leerstände kümmert. Beliebte Bespielungen sind zum Beispiel Kunst, Ausstellungen oder Kunsthandwerk. Davon profitieren nicht nur die Innenstadtbesucher, sondern auch die Eigentümer, denn der Leerstand wird mit anderen Augen wahrgenommen.

Daher unser Aufruf an die Eigentümer der Leerstände: Kommen Sie auf uns zu, wenn Sie Ihren Leerstand lebendig und interessant für unsere Gäste in der Innenstadt gestalten möchten.

Viele Künstler und Aussteller warten auf diese Gelegenheiten.

Unser Leerstandsmanagement berät sie gerne.

Ansprechpartnerin Frau Gudrun Schrewe, E-Mail: gudrun.schrewe@herford.de , Telefon: 05221 189 236

Team Innenstadt

Mit der Einrichtung eines Zentrenmanagements gehen wir den ersten Schritt in die multifunktionale Weiterentwicklung der Innenstadt.

Erste Ziele des Zentrenmanagements sind der Aufbau eines Netzwerkes zu Maklern und Immobilieneigentümern und der Aufbau eines Verfügungsfonds (in Verbindung mit dem Sofortprogramm Innenstadt).

Zudem wird geprüft, ob in Folge von massivem Leerstand die Konzentration von Handelslagen erforderlich ist und, wenn ja, wo diese räumlich stattfinden soll.

Ihre Ansprechpartnerin:

Ricarda Mohr

Zentrenmanagerin


Sandra Beckmann

Citymanagerin